Husacher Fasent

Hausach zählt zu den Traditionsorten der urigen „schwäbisch-alemannischen Fastnacht“. Zwischen dem „Schmotzige Dunschdig“ und dem "Fasentszischdig“ ist jeder „normale“ Einheimische außer Rand und Band. Die Traditionsmasken „Hansele“ und „Spättle“ bestimmen die Szenerie.

Husacher Fasent
Husacher Fasent

Das Hausacher Hansele

Der halboffene Mund des Hansele trägt Züge zager Neugier. Sein empfindsamer Blick die melancholischen Spuren sachter Freude. Vornehm zeichnet das schmale Lippenbärtchen ein traumverlorenes Gesicht, die Augenbrauen verwundert hochgezogen – gar leichte Schamesröte auf den Wangen.

Sein Herkunftsjahr ist nur noch zu vermuten. Doch zeugt die „Brettleslarv“ von sehr alten Zeiten und verweist auf Schemen in der Fasentsgeschichte, deren Tradition ins 18. Jahrhundert reicht.

Das Hausacher Spättle

Das Lachen des Spättle ist hexenschlau und unverschämt und teuflisch lüstern. Schier geifrig feist zufrieden. Sie muss es dereinst in ihrer gotteslästerlichen Schadenfreude so tolldreist getrieben haben, dass nicht nur ihr hämisches Grinsen in den Mundwinkeln festsitzt wie starre Faltenbündel einer launischen Vettel. Das geheimnisträchtige Altweib hat Biss und Spott wie fette Warzen. Das Hausacher Spättle wurde 1951 aus der närrischen Taufe gehoben.

Höhepunkt der Hausacher Fastnacht

Ein Höhepunkt der Fasent ist der Umzug am „Fasentsunndig“ entlang der Hauptstraße, mit zahlreichen Mottowägen, die das Jahresgeschehen örtlich, regional und sogar weltweit unter die närrische Lupe nehmen. Befreundete Zünfte aus anderen Orten ziehen beim Umzug mit.

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Die Narrenzunft Hausach präsentiert sich auf der Webseite: www.narrenzunft-hausach.de